Thema Erholung
Unsere Ziele
Gemäß Naturparkkonzept 2019 ist unser zentrales Ziel die sanfte Weiterentwicklung des bestehenden Naturparkgebiets durch die Pflege und den Ausbau von Themenwegen. Zudem wollten wir den bisher wenig beachteten Wienfluss stärker einbinden.
Schwerpunkt im Arbeitsprogramm 2024 lag auf der Fertigstellung des Ende 2022 begonnenen naturtouristischen Entwicklungskonzepts, insbesondere die Etablierung der drei neuen Themenwege, die in der „Erlebniskarte“ zusammengefasst sind, sowie die Ausarbeitung einer begleitenden Broschüre.
Unsere Leistungen
Instandhaltung der Naturpark-Infrastruktur
Ein stets aufwändiger Teil unserer Arbeit besteht in der Erhaltung der Naturpark-Infrastruktur. Unsere Einrichtungen wurden kontinuierlich gewartet, repariert und erneuert. Das Naturpark-Team übernimmt dabei viele Arbeiten, welche die Stadtgemeinde entlasten, insbesondere bei der Kontrolle und Sauberhaltung der Spielplätze. Morsche und verwitterte Tischbänke wurden repariert oder ausgetauscht, unsere Rastmöglichkeiten haben wir durch zusätzliche Tischbänke erweitert. Den Platz vor dem Sängerbrunnen haben wir durch eine Totholzhecke beim alten Zaun zur B44 zu einem freundlicheren Erholungsort gestaltet. Da das Thema Wasser für unsere Besucher immer wichtiger wird, sollte aus unserer Sicht der Sängerbrunnen wieder reaktiviert werden, falls dies nicht möglich ist, zumindest als Trinkwasserstation mit Druckknopfschaltung.
Behebung Hochwasserschäden
Das Unwetter samt Hochwasser vom 14.-16. September hat auch den Naturpark getroffen. Vor allem am Naturparkerlebnisweg parallel zum Wienfluss und an Teilstücken des Buchenweges gab es große Schäden durch Hochwasser und Hangrutschungen. Zudem wurde das Dach des Holzlabors beim Naturparkzentrum durch herabfallende Äste beschädigt. Wir haben bis Jahresende nahezu alle Schäden behoben; nur die Sitzplätze an der Wasserforscherstation und den Inhalt der Kiste werden wir erst im Frühjahr 2025 sanieren.
Naturtouristische Weiterentwicklung
Im Jahr 2024 konnten wir die Tätigkeiten zur naturtouristischen Weiterentwicklung abschließen. 2022 und 2023 haben wir die Naturparkzugänge einheitlich beschriftet und die Infotafeln mit einem durchgängigen Design vereinheitlicht.
Wir haben diese Weiterentwicklung im Jahr 2024 mit Mitteln der Förderung des Landes NÖ fortgesetzt. Das (vor allem für die täglich rund 10.000 Fahrzeuge auf der B44) bei weitem sichtbarste „naturtouristische“ Zeichen des Naturparks waren lange Zeit die beiden großen Banner auf der B44-Naturparkbrücke mit Hinweis zum Naturpark-Eingang. Leider wurde unser gut sichtbares Präsenz-Signal im September durch Vandalismus zerstört; wir haben aber bereits wieder neue Banner bestellt. Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahrs war die Einrichtung von „Points of Interest“ (POI) an den drei neuen Themenwege und deren Ausschilderung und Kennzeichnung mir QR-Codes.
- Am Buchenweg, der rund um den Naturpark führt, geht es um die Themen Bäume, Boden und Wald. Mit den QR-Codes entlang des Wegs können die Besucher ab sofort während ihres Spaziergangs Hintergrundinformationen der POI auf unserer Website abrufen.
- Am Schöffelweg, der am steilen Nordhang vom „Kopf“ (beim Sängerbrunnen) zum „Stein“ (Denkmal am Schöffelstein) führt, informieren die neuen POI über Josef Schöffel und den Zusammenhang mit unserer nachhaltigen Forstwirtschaft.
- Der bisherige Naturlehrpfad ist der „Naturerlebnisweg“ geworden. Wir haben die bestehenden Blind-Date-Stationen, die Kinderstationen und Wasserstationen durch zusätzliche POI ergänzt.
Die drei neuen Wege haben wir in einer Erlebniskarte zusammengefasst, die den BesucherInnen eine bessere du zeitgemäße Orientierung gibt. Wir stellen diese Karte in 2 großen Infotafeln an den Eingängen zum Naturpark auf, haben sie im neu gedruckten Infofolder aufgenommen und bieten sie auf den Webseiten als Wanderkarte an.