• Auf dem Bild sind einige Wildtiere in der "Galerie der Wildtiere" im Naturpark Sparbach zu sehen.
    ©© Naturparke Niederösterreich/weinfranz
Schafe und Ziegen auf der Kellerwiese.
©Naturpark Purkersdorf

Tiergehege Kellerwiese

Unsere Gehege für Esel und Schafe sind für viele unserer Besucher:innen – vor allem für Kinder – eine besondere Attraktion. Unsere Tiere freuen sich über einen Besuch. Sie werden regelmäßig mit artgerechtem Futter versorgt und regelmäßig vom Tierarzt kontrolliert. Die 6 Schafe sind am unteren Teil des Hangs untergebracht. Sie haben dort direkten Zugang zum Stallgebäude. Die Schafe werden jährlich 1-2 x geschoren und ihre Schafwolle wird mitunter auch regional weiterverarbeitet. Eine Tafel am Stallgebäude informiert über die Namen und Eigenschaften der Tiere.
Das Gehege im oberen Teil des Hangs gehört den beiden etwa 3 Jahre alten männlichen Eseln: Benjamin, der schwarze Esel, stammt ursprünglich aus dem Naturpark Geras, der graue Esel Willi stammt aus Bayern. Mitunter kann man ihre Rufe nach Streicheleinheiten weithin in Purkersdorf hören.

Bitte die Tiere nicht füttern, denn unpassendes Futter macht die Tiere krank.

Zugang & Erreichbarkeit

Die Tiergehege liegen gleich neben dem Naturparkzugang Kellerwiese, der von der Bahnstation Purkersdorf Zentrum über den P&R-Parkplatz und die Naturparkbrücke über die B44 in wenigen Minuten erreichbar ist. 

Wildtiergehege Deutschwald

Beim Naturparkzugang Deutschwald sind große Wildgehege für Rothirsche, Wildschweine und Rehe eingerichtet. Die Tiere können in ihrem naturräumlichen Umfeld gut gesehen, gehört und (vor allem bei den Wildschweinen!) gerochen werden.

Bitte füttern Sie die Tiere nicht, denn unpassendes Futter macht die Tiere krank.

Hirschgehege

Im Hirschgehege bewacht der kapitale Hirsch seine 4 Begleiterinnen („Tiere“). Im Frühjahr, wenn die Jungen geboren werden, sind die Tiere oft im hinteren Teil des Gatters des versteckt. Nur der Hirsch hat ein großes Geweih, die weiblichen "Tiere" sind ohne Kopfschmuck, dafür haben sie besonders hübsche große Ohren. Der Hirsch stößt sein Geweih Mitte März ab, damit es bis zur Brunft ab Mitte August wieder in voller Pracht nachwachsen kann. Eine seiner Abwurfstangen sowie ein Informationsblatt über Besonderheiten der Tiere ist bei der Futterhütte am Gehege ausgestellt.

Wildschweingehege

Das Wildschweingehege ist bei unseren Besucher:innen sehr beliebt, weil es gut einsehbar ist und die Tiere gut beobachtet werden können, insbesondere von den beiden Beobachtungsplattformen und entlang des Weges um das Gehege (ca. 20 min Gehzeit). Im Gehege leben ein noch sehr junges männliches Tier („Keiler“) und 3 weibliche Tiere („Bachen“) samt deren jährlichem Nachwuchs („Frischlinge“). So etwa ab März kommen die hellbraun gestreiften Frischlinge an. Von April bis Juni ist im Wildschweingehege viel los, weil die Frischlinge ziemlich verspielt und neugierig sind, und außerdem ziemlich verfressen.

Rehgehege

Dieses Gatter befindet sich seit 2023 oberhalb des Wildschweingatters und es ist das geheimnisvollste unserer Wildgehege. 

Das weibliche Tier ("Rehgeiß") hat kein Geweih („Krickerl“), das männliche Tier ("Rehbock") hat ein kleines "Krickerl". Der Rehbock stößt sein Krickerl jedes Jahr zwischen Oktober und November ab; es beginnt aber unter einer schützenden und nährenden Basthaut sofort wieder neu zu wachsen. Ab Ende Jänner ist das Geweih wieder komplett nachgewachsen. Die zarten Rehe sind generell verletzlich und deshalb immer scheu und versuchen, sich vor Menschen zu verstecken.

Zurzeit befinden sich leider keine Rehe im Gehege. Den Leerstand nützen wir, um eine zusätzliche kleine Äsungsflächen im neuen Gatter anzulegen. Wir hoffen in Zukunft wieder Tiere in dem verschönerten Zuhause begrüßen zu dürfen.

Zugang & Erreichbarkeit

Die Tiergehege liegen beim Naturparkzentrum, das vom Naturparkzugang Deutschwald leicht erreichbar ist. 

Zu Fuß gelangt man von der Bahnstation Purkersdorf-Zentrum über den Zugang Kellerwiese und den Naturlehrpfad in etwa 30 Minuten zum Naturparkzentrum. Eine Anreise mit dem Auto ist wegen der knappen Parkplatzsituation nicht empfehlenswert.

Hirschkuh mit Nachwuchs auf Wiese
©POV