Sie befinden sich hier im Gebiet der Naturverjüngung: Wenn Sie sich umsehen, erkennen Sie die kraftvolle Selbstregeneration des Waldes. Junge Bäume unterschiedlicher Arten wachsen empor und das ökologische Gleichgewicht wird aufrechterhalten.
Heute für morgen: Nachhaltigkeit im Wald
Heute lebt der Gedanke der nachhaltigen Waldbewirtschaftung weiter. Vielfalt ist unsere Versicherung gegen den Klimawandel. Wir lassen den Wald sich durch Naturverjüngung selbst erneuern, denn natürlich gewachsene Strukturen sind am anpassungsfähigsten und kommen besser mit künftigen klimatischen Gegebenheiten zurecht.
Unser Ziel: Ein gesunder Altbestand ohne invasive Arten, dafür mit einer starken Mischung aus Buche, Eiche, Tanne und weiteren heimischen Nadel- und Laubhölzern. Schadholz wird minimiert, um die Vitalität des gesamten Ökosystems zu stärken.
Der Naturpark bindet jährlich 500 t CO2
Seit 2020 gestalten wir den Wald im Naturpark aktiv um: Weg von großen Schlagflächen, hin zur schonenden Einzelstammentnahme. Um das Ökosystem zu stärken, begrenzen wir die jährliche Nutzung auf ca. 100 Festmeter (fm) – das ist nur ein Drittel des Zuwachses.
Die Bilanz spricht für sich: Nach einer Reduktion der Entnahme auf 135 fm (2021) wurden 2022 lediglich 10 fm entnommen. Dieser bewusste Verzicht erhöht den Holzvorrat im Wald um mindestens 290 fm und bindet zusätzlich über 500 Tonnen CO2. Ein direkter Beitrag zum Klimaschutz vor unserer Haustür.
Folgen Sie nun den Spuren von Josef Schöffel. Im Verlauf des Wegs gibt es weitere Info-Tafeln für mehr Informationen. In wenigen Minuten erreichen Sie einen Aussichtspunkt mit Blick über Purkersdorf vorbeikommen und auch das Frauenbründl passieren.