Sie sehen fast wie kleine Kunstwerke aus. Wie Ruinen, an denen die Zeit nicht spurlos vorübergegangen ist, die jedoch nach wie vor stolz in der Landschaft thronen. Wir sprechen von den zerfressenen, abgeknickten und durchlöcherten Baumresten, die zwischen den mächtigen Buchen zu finden sind, sie beherbergen jedoch viel mehr Leben, als sie den Anschein machen. Wer genauer hinsieht, erkennt Mikrokosmen und Hofstaaten, die hier ein zuhause gefunden haben.
Werfen Sie einen Blick durch die Bilderrahmen, um besonders mächtige Buchen und ganz besondere „Spechtbäume“ (Totholz) zu entdecken.
Wenn Sie sich nun umdrehen, sehen Sie viele Wurzeln und Wurzelstöcke. Die Buche ist ein sogenannter Flachwurzler. Das bedeutet, dass ihre Wurzeln sich eher in die Breite als in die Tiefe ausbreiten. Diese flachen Wurzeln helfen der Buche, sich fest im Boden zu verankern und Nährstoffe sowie Wasser aus den oberen Bodenschichten aufzunehmen. Auch wenn sie nicht tief reichen, sind diese Wurzeln stark und vital für das Überleben des Baumes.