Rotbuchen und Hainbuchen

Leicht zu verwechseln!

Rotbuchen und Hainbuchen sind leicht zu verwechseln, weil sie sich sich im Wuchs ähnlich sind, auch die Blätter sind ähnlich groß und haben eine ähnliche Form. Aber es gibt auch große Unterschiede: Rotbuchen fühlen sich auf eher trockenen Böden wohl, Hainbuchen tolerieren auch nasse, schwere Böden. Das Holz der Rotbuchen ist rötlich-hellbraun (daher der Name!), das Holz der Hainbuchen fast weiß (daher wird sie auch als “Weißbuche” bezeichnet).

Auch botanisch sind sie ganz verschieden: Die Rotbuche gehört zu den Buchengewächsen, die Hainbuchen gehört - obwohl sie als “Buchen” bezeichnet werden- zu den Birkengewächsen! 

Unterschied zwischen Rotbuche und Hainbuche
©Naturpark Purkersdorf

Schauen Sie sich um!

Erkennen Sie, wo eine Rotbuche und wo eine Hainbuche wächst? Hier sind ein paar Tipps:

 RotbucheHainbuche
RindeDie Rinde ist glatt und bleigrau und wird ab einem Alter von 140 Jahren runzlig.Die Rinde ist silber- bis dunkelgrau, bei jungen Bäumen glatt, mit zunehmendem Alter wird sie wellig und bekommt eine netzartig gefurchten Struktur.
BlätterDie Blätter sind an beiden Seiten leicht glänzend, der Blattrand ist gewellt und glatt mit langen seidigen Wimpernhaaren.Die Blätter sind mit einem spitz-gezacktem Blattrand geriffelt. Die Oberfläche ist dunkelgrün, die Unterseite heller und auf den Blattnerven leicht behaart.
FrüchteIm Herbst trägt die Rotbuche etwa 2 Millimeter lange, braune Nussfrüchte (Bucheckern), sie wachsen einzeln und aufrecht mit verholzter Fruchthülle.Im Herbst trägt die Hainbuche 6-15 Millimeter lange, oval gerippte Nussfrüchte an dreilappigen Tragblättern. Die Früchte sind hellgrün und wachsen hängend in Traubenform.