Aktuelles & Neuigkeiten

Unser Naturpark und die Rudolfswarte sind ganzjährig geöffnet. Eintritt frei.

Beachten Sie bitte die jeweils geltenden Corona-Vorschriften

Spazierengehen im Wald ist erholsam & gesund, eine ideale Möglichkeit, den belastenden Alltag hinter sich zu lassen. Bitte beachten Sie dabei die jeweils geltenden Corona-Vorschriften. Wandern Sie nur in Kleingruppen; halten Sie ausreichend Abstand gegenüber Personen, die nicht mit Ihnen in einem gemeinsamen Wohnungsverband leben; teilen Sie keine Trinkflaschen, waschen Sie regelmäßig Ihre Hände.
Aktuelle Informationen zum Thema bekommen Sie beim NÖ Tourismusportal.

Rundweg um das Wildschweingehege weiterhin gesperrt

Wegen Sanierungsarbeiten im Gehege sowie an der Brücke unterhalb des Gatters ist der Wanderweg um das Schwarzwildgehege bis voraussichtlich Mitte November nur teilweise begehbar.

Zugang Tiergehege Kellerwiese

Aufgrund von Mäh- & Reparaturarbeiten ist der Zugang zwischen den Tiergehegen aktuell bis voraussichtlich Mitte Dezember gesperrt. Die Dauer der Sperre ist neben den nötigen Arbeiten auch vom Appetit unserer Schafe, Ziegen und Esel abhängig.

Frischluftunterricht ist Klasse - Der Naturpark als Klassenzimmer

Der Naturpark Purkersdorf kann als Klassenzimmer im Freien genützt werden. Das Naturparkzentrum Deutschwald bietet mehrere Tischbankgarnituren für Gruppenarbeiten, im Holzlabor gibt es einen überdachten Platz für Frischluftunterricht.
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Schafwolle aus dem Naturpark als Pflanzendünger

Schafwolle wirkt durch ihre langsame Zersetzung und Abgabe der Nährstoffe als Langzeitdünger im Boden und sorgt zudem für eine gute Bodenlockerung und -struktur, sowie als Feuchtigkeitsspeicher. Sie hat eine ähnliche Wirkung wie Holzspäne, zersetzt sich langsam und eignet sich deshalb besonders gut für starkzehrende Pflanzen. Die Schafwolle hat einen hohen Stickstoffgehalt von ca. 10 bis 12 %, ist reich an Keratin, enthält weiters Schwefel (führt zur verbesserter Stickstoffausnutzung), Phosphor und Kalium. Zusätzlich ist sie in der Lage ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser aufzunehmen, um es wie ein Schwamm langsam an den Boden/die Pflanze (in Trockenperioden) abzugeben. Ungewaschene Schafwolle hat den Vorteil teilweise mit Schafmist oder anderen Pflanzenbestandteilen behaftet zu ein, die zusätzlich als Dünger wirken.
Grundsätzlich kann man damit alle Pflanzen (außer Moorbeetpflanzen, die mit der Wolle keine brauchbaren Pfahlwurzeln bilden können), Stauden, Gehölze (Steinobst ca. 100-140g/Baum; Kernobst ca. 70-100g/Baum; Beerensträucher ca. 100g/Strauch), Gemüse (außer Wurzelgemüse!), Kübelpflanzen und auch Zimmerpflanzen damit düngen. Bei Topf- und Zimmerpflanzen ca. 10g Wolle auf einen Liter Substrat einfach unter die Erde mischen und wie gewohnt setzen. Besonders gern mögen Erdäpfel, Brokkoli und Paradeiser den Schafwolldünger.
Zum Düngen mit roher Schafwolle legt man z.B. die Erdäpfel einfach in ein Nestchen aus Wolle oder die Erdäpfel mit der Wolle wie gewohnt in die Saatrille oder man steckt diese mit der Wolle wie gewohnt in die Erde. Bei anderen starkzehrenden Pflanzen legt man die Wolle an den Wurzelballen. Man kann die Wolle aber auch genauso als Mulch nach der Pflanzung um den Stengel/Stamm der Pflanze legen und mit Erde beschweren (damit es die Vögel zum Nestbau nicht wieder wegschnappen). Je nach Witterung kann es bis zu einem Jahr dauern, bis sich die Wolle vollständig zersetzt hat.
Als Richtwert: Gemüse: Feldsalat, Radischen, Erbsen oder Bohnen etc. haben einen niedrigen Bedarf / Eissalat, Karotten, Kohlrabi oder Gurken einen mittleren Bedarf / Erdäpfel oder Paradeiser einen hohen Bedarf.
Abgabe derSchafwolle bei der Naturparkwerkstatt gegen freiwillige Spende
Kontakt: 02231-63601-815

Unser Naturpark auf Radio Klassik

Die Geschäftsführerin Gabriela Orosel im Interview mit Michaela Necker. Aktuell im Podcast zum Nachhören.

Unser Buchtipp: Maximilian Moser "Kerngesund - Mit der Kraft des Waldes". 

Der Grazer Mediziner und Universitätsprofessor Maximilian Moser zeigt in seinem Buch (Servus-Verlag, 191 Seiten, € 22,00), welchen Beitrag der Wald für unser körperliches Wohlbefinden leisten kann und wie unser Organismus dadurch gesund und fit wird: 
"Wenn wir Waldspaziergänge mit der Familie oder in einer Gruppe durchführen, in der wir uns wohlfühlen, so wird die soziale Bindung verstärkt und wir spüren im gemeinsamen Erleben der Natur die gegenseitige Unterstützung und das Miteinander, das sich als ungemein gesundheitsfördernd und resilienzbildend erwiesen hat. Und schließlich können wir in ganz besonderer Weise das Gefühl der Dankbarkeit entwickeln, wenn wir so mächtigen Wesen wie den Bäumen gegenübersehen, die dazu beitragen, uns Atemluft, Wasserreinigung, Holz, Nahrungsmittel, ätherische Öle und andere Dinge zur Verfügung stellen, die unser Leben ermöglichen oder zumindest angenehmer machen."

Haben Sie Fragen oder Anregungen?