Sensenmähen und Heumandl aufstellen auf der Feihlerhöhe

Wer sich schon immer aktiv für den Naturschutz einsetzen wollte, ist bei uns genau richtig! Freiwilliges Engagement schafft ein gutes Gefühl.

2. Mahd am Samstag, 3. Oktober 2020 - Dein Einsatz für die Natur

Im Zuge der 2. Mahd im Oktober werden heuer erstmalig im Rahmen des Einsatzes mit Schulklassen und freiwilligen Helfern die ersten Früchte geerntet.“, bestätigen die Akteure.

Der Einsatz im Herbst  findet für Schulklassen am 2. Oktober wieder in Kooperation mit dem Biosphärenpark Wienerwald, dem Naturpark-Imker Bieno und unter Anleitung des Experten mit der Sense, Heinz Peikert statt. *)

Unser jährlicher Mitmach-Mäheinsatz findet am 3. Oktober von 9.00 bis ca. 15.00 Uhr statt, bei dem wir unseren Besuchern anbieten, mit Sensenmeister Heinz Peikert händisch mähen zu lernen. Die Sensen und eine kleine Verpflegung werden bereitgestellt. Das Mitmachen ist gratis, die Besucher leisten ihren Beitrag durch das Mähen. Details dazu sowie zur Geschichte der Streuobstwiese im beigefügten pdf.

Treffpunkt direkt auf der Feihlerhöhe
Zugang über die Neugasse Hausnummer 6, 3002 Purkersdorf

Bitte eigene Arbeitshandschuhe mitbringen.
*) Gemäß den Vorgaben der Bundesregierung sind die jeweiligen Richtlinien zur Eindämmung der COVID-19 Pandemie einzuhalten; maximal 100 Personen

1. Mahd im Juni 2020 – eine Herzensangelegenheit

Nach zahlreichen Wetterkapriolen und der pandemiebedingten Verschiebung der 1. Mahd konnte die Feihlerhöhe Anfang Juli durch das Naturpark-Team Purkersdorf nun endlich gemäht werden. Ein anstrengendes Unterfangen, denn die Streuobstwiese liegt an einer sonnenexponierten und steilen Hanglage, wodurch sich die Mahd, als auch das Einholen des geschnittenen Grases erheblich zeitaufwendig und schwierig gestaltet. „Umso dankbarerer waren wir, dass uns zum aktuellen Zeitpunkt sowohl die zuständige Stadträtin Sabina Kellner, die Biosphärenparkbotschafterin aus Purkersdorf, Maria Parzer, besucht, als uns auch ihre Vorgänger und Initiatoren, Harald Wolkerstorfer und Gerhard Stoschka, dabei tatkräftig unterstützt haben“, freut sich Gabriela Orosel vom Naturparkmanagement.
Seit der Wiederherstellung dieser Streuobstwiese vor neun Jahren, ist der Naturpark von der Stadtgemeinde Purkersdorf zwei Mal pro Jahr mit der fachgerechten Pflege dieser Wiese beauftragt, damit diese aufblüht und die Bäume, auch durch das Zutun der fleißigen Bienen des Naturpark-Imkers Bieno, nun erste Früchte tragen.
Neben den zahlreichen Besuchern, die von der Feihlerhöhe den wunderschönen Ausblick auf Purkersdorf genießen, profitiert zudem die rekultivierte Schöffelsteinwiese von den Aktivitäten, beim gleichnamigen Denkmal gegenüber inmitten des Naturpark Purkersdorf gelegen. Dort wurden Hand in Hand nach der 1. Mahd geerntete Samen auf die dortige Waldwiese übertragen, wodurch die Artenvielalt nachhaltig erhöht wird. So gedeihen dort neben Kammgras, Schwedenklee oder Margeriten auch künftig die Akkelei, das kleine Mädesüss oder die breitblättrige Blatterbse.